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DW zu Jahresbeginn stark nachgefragt
Die DW verzeichnet in den ersten Wochen 2026 durch die Zuspitzung geopolitischer Entwicklungen weltweit hohe Nutzungszahlen. Die Social-Media-Accounts der DW erzielten seit Jahresbeginn mehr als 400 Millionen Aufrufe. Die Berichterstattung des Auslandssenders zur geopolitischen Lage ist damit überdurchschnittlich stark gefragt.
„Wir sehen, dass unsere Nutzenden angesichts der vielen Krisen einen hohen Informationsbedarf haben”, sagt Mathias Stamm, seit Jahresbeginn Chefredakteur der DW. „Nach dem Angriff der USA auf Venezuela haben unsere Nachrichten und Hintergrundberichte nicht nur auf Englisch und Spanisch viele Millionen Menschen erreicht. Mittlerweile erzielen auch die Proteste im Iran ein sehr hohes Interesse. Der manipulativen Darstellungen der iranischen Staatsmedien setzen wir unabhängige, verlässliche Informationen über die Demonstrationen und ihre brutale Niederschlagung entgegen. Das ist für unsere iranischen Nutzenden extrem wichtig.”
DW Farsi erreichte über die Website und Social-Media-Kanäle seit Jahresbeginn etwa 10 Millionen Aufrufe. Seitdem die iranische Regierung am 8. Januar das Internet komplett gesperrt hat, können Nutzerinnen und Nutzer im Iran praktisch nur noch über das Satellitennetzwerk Starlink auf DW-Inhalte zugreifen. Die Berichterstattung der DW beinhaltet laufende Updates zu den Protesten, die Analyse der Menschenrechtslage, Reaktionen aus Deutschland und der EU, Studiogespräche und Hintergrundberichte. Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi forderte im DW-Exklusivinterview, dringend Maßnahmen gegen die Tötung von Zivilisten zu ergreifen. Der Iran hat die DW-Angebote blockiert und die persischsprachige Redaktion der DW schon 2022 auf eine Sanktionsliste gesetzt und wirft ihr „Unterstützung von Terrorismus” vor. Nutzende im Iran können die Zensur der Angebote jedoch mit technischen Hilfsmitteln wie VPN-Netzwerken oder der DW Access App umgehen.
Nach dem US-Militärschlag gegen Venezuela und der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro reagierte die DW innerhalb von Minuten mit „Breaking News”-Formaten, weitete Nachrichtenstrecken aus und übertrug die Pressekonferenz von US-Präsident Trump live über TV-Kanäle, die DW-App und Social-Media-Kanäle. Die Berichterstattung in 32 Sprachen bietet unabhängige Informationen, weltweite Reaktionen, geopolitische Analysen und wirtschaftliche Hintergründe:
Ein spanischsprachiges Video zur Wiedereröffnung der US-Botschaft in Caracas erreichte etwa mehr als 10 Millionen Views auf TikTok und Instagram.
Eine Analyse über Maduros Nachfolgerin Delcy Rodriguez erreichte 1,5 Millionen Views.
Videos, die Fragen der DW-Nutzenden beantworten, etwa zu den paramilitärischen „Colectivos”-Gruppen, und Berichte über die Reaktion der venezolanischen Diaspora erreichten ebenfalls mehr als eine Million Views.
Der Dokumentarfilm „Krise in Venezuela – Maduros ewiger Kampf um die Macht” erzielte auf YouTube 1,5 Millionen Views.
Schwerpunkte setzte die DW mit Hintergrundanalysen, etwa zu den Auswirkungen auf die autoritären Regime in Kuba und Nicaragua, und mit europäischen und deutschen Perspektiven, etwa dem Empfang venezolanischer Künstler und Journalisten durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.
Auch weitere Themen der Berichterstattung erhielten viel Aufmerksamkeit. Dazu gehört der Konflikt zwischen den USA und Dänemark um Grönland und das TikTok-Video vom tödlichen Einsatz eines ICE-Agenten gegen eine Frau in Minneapolis, das mehr als 10 Millionen Views erzielte. Anlässlich des Antrittsbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in Indien setzte die DW auf Hintergrundberichte zum deutsch-indischen Verhältnis und zum Blick junger Inderinnen und Inder auf Deutschland. www.dw.com
Fri, 06. Feb 2026
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