• 25 Jahre KiKA: Kinderredaktionsrat plant Programm
    Die Medienwelt aus einer neuen Perspektive betrachten, komplexe Programm- und Projektarbeiten erleben, an internen Prozessen teilhaben. Zum 25. Geburtstag rief KiKA erstmalig einen Kinderredaktionsrat ins Leben, der in diesem Jahr eng angebunden an die unterschiedlichsten KiKA-Redaktionen mitwirken und mitentscheiden soll. Das Team war schnell gefunden: Mavie und Quentin aus Nordrhein-Westfalen, Jasper, Rosalie und Amaya aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bayern wurden aus den 680 Bewerbungen ausgewählt. Die fünf kommen aus unterschiedlichen Regionen, bringen vielfältige Interessen und große Lust mit, KiKA genauer kennenzulernen.

    "Auch wenn Austausch mit Kindern seit Beginn an zu unserer DNA gehört, so ist es doch eine andere Qualität, sie über Monate in unterschiedliche Redaktionen zu integrieren", so Dr. Astrid Plenk, KiKA-Programmgeschäftsführerin. "Das ist ein intensives Miteinander, nicht unaufwendig für beide Seiten, aber unglaublich lohnenswert."

    Medienkompetenz und Partizipation: Kinder sind mittendrin

    Wie die Mitglieder des Kinderreaktionsrates mit den KiKA-Kollegen zusammenarbeiten, ist auf kika.de zu sehen. Im Austausch mit verschiedensten Redaktionen lernen die Neun- bis Elfjährigen spezifische redaktionelle und produktionelle Abläufe kennen. Ihre erste Station war die Content-Koordination, die das KiKA-Sommerferienprogramm zielgruppengerecht und plattformübergreifend auswählt und kuratiert. In einem vorgelagerten Planungsworkshop legten die Gruppe fest, welche Formate KiKA in der Sommerferienzeit vom 4. Juli bis 9. September zeigen soll. Ein abwechslungsreicher Serien- und Genre-Mix war den jungen Planern wichtig, außerdem entschieden sie sich für mehr weibliche Hauptfiguren und Helden.

    "Für das Ferienprogramm war mir wichtig, dass Serien dabei sind, die ich selbst gern sehe - wie zum Beispiel 'Simsalagrimm'", erzählt Rosalie. "Alles, was ich gesagt habe, wurde ernst genommen, auch wenn nicht jeder Einfall von mir gepasst hat," bestätigt Quentin und findet: "Es lief schon sehr gut!". "Es ist etwas Besonderes, das Sommerferienprogramm selbst zu machen - Wir geben unseren Qua(r)k dazu'," ergänzt Kinderredaktionsrätin Mavie. "Wir waren uns am Anfang nicht ganz einig, aber hinterher haben wir eine gute Lösung gefunden. Wir haben darauf geachtet, dass wir Dinge miteinander kombinieren, die gut zusammenpassen."

    "Das Ziel des ersten Projektes war, ein vielfältiges Ferienangebot zu kreieren. Wir haben uns über unterschiedliche Ansätze ausgetauscht, entwarfen am Ende gemeinsam ein neues Angebot, sozusagen Redaktionsarbeit auf Augenhöhe der Kinder", so Stephanie Schlotzhauer und Chris Schößling aus der KiKA-Content-Koordination. Das gemeinsam verabschiedete KiKA-Sommerferienprogramm ist über kommunikation.kika.de abrufbar.

    Alle zwei Wochen treffen sich die drei Mädchen und zwei Jungs zum Austausch in Videoschalten und erhalten von verschiedenen KiKA-Mitarbeitenden Einblicke in die Aufgaben der Redaktionsbereiche. In der nächsten größeren Projektetappe macht die Gruppe Station bei der KiKA-Nonfiktion, die unter anderem das Medienmagazin "Team Timster" (KiKA/rbb/NDR) verantwortet. Dort werden die fünf vor die Kamera stehen jeweils in einer Ausgabe ihre eigenen "Medientipps" vor, die ab September gezeigt werden. www.kika.de


    Mon, 27. Jun 2022




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