• Baden-Württemberg: Nichtkommerzielle Lokalradios und Lernradios wollen eigenen DAB+-Multiplex
    Die nichtkommerziellen Lokalradios und Lernradios in Baden-Württemberg wollen einen eigenen, landesweiten Multiplex im terrestrischen Digitalradio DAB+ haben. Aus diesem Grund hat sich der Landesverband freier Radios (AFF e.V.) in einem offenen Brief an Ministerpräsidentan Winfried Kretschmann gewandt. Wie der Finanzgeschäftsführer von Radio Dreyeckland, Andreas Reimann, in einem Podcast erläutert, könne der Mux einerseits mit Gebühren aus dem Rundfunkbeitrag, andererseits mit Geldern aus dem Digitalisierungsfond in Baden-Württemberg finanziert werden. Genutzt werden sollen vorhandene Sendeantennen an Standorten des Südwestrundfunks, um Kosten zu sparen. Den Mux möchte man selbst betreiben.

    Die Landesanstalt für Kommunikation (LfK) teilte dagegen vor einiger Zeit mit, dass von ihr keine finanzielle Hilfe für DAB+ zu erwarten sei. Anstelle eines Ausbaus von DAB+ wird ein Pilotprojekt mit drei Lokalradios im täglichen Wechsel auf einem Kanal im Privatradio-Mux (Kanal 11B) voraussichtlich noch in dieser Woche beendet.

    In Baden-Württemberg sind insgesamt 16 nichtkommerzielle Radios und Lernradios aktiv.


    Tue, 27. Nov 2018




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