• Schweiz: Privatradios aus der Romandie wollen UKW-Abschaltung stoppen
    In der Schweiz wollen die Privatradios aus der Romandie die für Ende 2024 geplante UKW-Abschaltung verhindern. Pierre Steulet, Präsident des aus 16 Privatradios bestehenden Verbandes Romandie Médias, will zumindest die Frequenzen in Grenznähe zu Frankreich behalten, wie er im Medientalk der SRG sagt. Grund sind zahlreiche einstrahlende Sender aus dem Nachbarland vor allem in der dicht-besiedelten Genfer-See-Region. Mehrere Privatradios von großen französischen Privatfunkketten wie NRJ oder Lagardère senden dort Schweizer Fenster mit französischer Lizenz auf UKW. Da Frankreich UKW 2024 nicht abschaltet, befürchten die in der Schweiz lizenzierten Sender katastrophale Hörerverluste, weniger Umsatz und große Werbeverluste. Das aber auch, weil die Konkurrenz auf DAB+ in der Romandie durch 16 weitere Privatradios noch steigt.

    Der Werbemarkt stagniere seit 2008, durch die UKW-Abschaltung auf der einen und noch mehr Konkurrenz auf der anderen Seite müsse man künftig massiv an Personal und Programm einsparen, um weiter zu überleben. Man könne daher eine UKW-Abschaltung nur akzeptieren, wenn man zumindest die Frequenzen in Grenznähe behalten kann.

    Die Medienbehörde Bakom bestätigt, dass es in der Romandie aufgrund der gleichen Sprache Probleme für Schweizer Sender aufgrund der aus Frankreich einstrahlenden Sender geben könnte. Bernhard Maissen vom Bakom kündigte daher Gepspräche an, die am Ende zu einer Lösung führen sollen, mit denen alle leben können.


    Wed, 30. Oct 2019




SatelliFax jetzt Gratis!
  anmelden
  abmelden






SatelliFax-Feeds für Ihre Website und RSS-Feeds

   SatelliFax