• Zeitung: ORF soll politisch gegen Ausbau von DAB+ interveniert haben
    Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat laut einem Zeitungsbericht auf politischem Wege versucht, eine weitere Ausbreitung des digital-terrestrischen Radios DAB+ in Österreich zu stoppen. Wie die "Wiener Zeitung" berichtet, soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Zuge der laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und Grünen gegen DAB+ interveniert haben. ORF-Intendant Alexander Wrabetz soll dabei hinter verschlossenen Türen DAB+ als "Totgeburt" verunglimpft haben. "Wir fragen uns schon, wann dieser Wahnsinn des ORF eigentlich aufhört", zitiert das Blatt einen DAB+-"Betreiber".

    Ab sofort ist DAB+ mit neun Privatradios auch in den Großräumen Salzburg, Innsbruck und Sankt Pölten zu hören.

    Bereits im Vorfeld des ersten Testbetriebs in Wien gab es von diversen Kreisen Versuche, DAB+ zu verhindern. Hierbei ging es in erster Linie um eine nicht gewünschte Umwälzung des gefestigten Hörfunkmarkts durch mehr und neue Konkurrenten. Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern gab oder gibt es Versuche etablierter Sender DAB+ über die Politik zu stoppen oder zumindest ein UKW-Abschaltdatum zu verhindern. www.orf.at, www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/2041295-Digitales-Radio-Netz-waechst-ORF-bremst-neuerlich.html


    Wed, 11. Dec 2019




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