• MDR schaltet am 1. September weitere UKW-Sender ab
    Am 1. September fährt der MDR mit der Umstellung des Radioempfangs auf DAB+ fort und beendet die parallele analoge Ausstrahlung über zehn UKW-Frequenzen mit geringer Reichweite. Betroffen sind davon auch die Hörerinnen und Hörer in Freiberg, Grimma, Hoyerswerda, Bad Lobenstein, Nordhausen und Schmölln. Sie empfangen das entsprechende MDR-Angebot weiterhin über DAB+ (Kanal 9A), oft über alternative UKW-Frequenzen, über Satellit, Kabelanschluss sowie auf mdr.de und in ARD Sounds.

    Als modernes und nachhaltiges regionales Mediahaus hat der MDR in den letzten Jahren seine komplette Produktions- und Verbreitungskette digitalisiert. Nur die Ausstrahlung über UKW erfolgt noch analog. Wie bereits 2025 stellt der MDR auch in diesem Jahr die Verbreitung seiner Programme auf ausgewählten UKW-Frequenzen ein.

    Hierzu zählt ab dem 1. September auch die Abstrahlung vom Sendestandort Freiberg mit den Frequenzen 99,1 MHz (MDR Sachsen – Studio Chemnitz) und 93,7 MHz (MDR Aktuell).

    Hierzu zählt ab dem 1. September auch die Abstrahlung vom Sendestandort Grimma mit der Frequenz 100,6 MHz (MDR Aktuell).

    Hierzu zählt ab dem 1. September auch die Abstrahlung vom Sendestandort Hoyerswerda mit den Frequenzen 94,7 MHz (MDR KULTUR), 89,0 MHz (MDR JUMP) und 93,0 MHz (MDR SACHSEN – Studio Bautzen). Nicht betroffen ist das sorbische Programm von MDR SACHSEN auf Frequenz 100,4 MHz. Die MDR-Angebote sind weiterhin über DAB+ (Kanal 9A), oft über alternative UKW-Frequenzen, über Satellit, Kabelanschluss, sowie über das Internet auf mdr.de und bei ARD SOUNDS empfangbar.

    Hierzu zählt ab dem 1. September auch die Abstrahlung vom Sendestandort Bad Lobenstein/Sieglitzberg mit den Frequenzen 95,5 MHz (MDR Thüringen) und 107,9 MHz (MDR Jump).

    Hierzu zählt ab dem 1. September auch die Abstrahlung vom Sendestandort Nordhausen mit der Frequenz 88,3 MHz (MDR Thüringen – Regio Nord).

    Hierzu zählt ab dem 1. September auch die Abstrahlung vom Sendestandort Schmölln mit der Frequenz 107,9 MHz (MDR Aktuell).

    Störungsfreier Empfang, klarer Klang und Zusatzdienste (z. B. Wetterkarten, Programmübersichten und Infos wie Nachrichtenschlagzeilen oder Musiktitelanzeigen) zählen zu den Vorzügen von DAB+. Zudem bietet der MDR auf diesem Weg ein größeres Programmangebot als über UKW. Der Empfang funktioniert ohne Internet-Zugang und Zusatzkosten.

    Bisher werden die Hörfunkprogramme des MDR analog (UKW) und digital (DAB+) ausgestrahlt. Da sich DAB+ inzwischen etabliert hat, ist die gleichzeitige kostenintensive UKW-Ausstrahlung nicht mehr wirtschaftlich. Daher reduziert der MDR mit Blick auf den Rundfunkbeitrag Schritt für Schritt UKW. www.mdr.de


    Mon, 03. Aug 2026




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