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Rheinland-Pfalz: FDP will Ende von DVB-T2 und UKW
Die FDP Rheinland-Pfalz will ein Ende der terrestrischen Verbreitungswege DVB-T2 HD beim Fernsehen und UKW beim Hörfunk. Das geht aus dem Wahlprogramm der Liberalen für die Landtagswahl am 22. März 2026 hervor.
Weniger als fünf Prozent der Haushalte in Deutschland nutzen DVB-T2, in Rheinland-Pfalz sei die Quote besonders niedrig, hieß es. Die Verbreitungskosten pro Teilnehmer seien bei der terrestrischen Ausstrahlung deutlich höher als bei anderen Verbreitungswegen. Der terrestrische Verbreitungsweg für Fernsehen solle daher eingestellt und die Frequenzen – unter Wahrung der Interessen der Kulturwirtschaft (z.B. Funkmikrofone) – für andere Nutzungen wie rückkanalfähige Breitbanddienste oder Sicherheitskräfte zur Verfügung gestellt werden.
Die Abschaltung von UKW beim Hörfunk sei ebenfalls ins Auge zu fassen, so die FDP. Um DAB+ erfolgreich zu machen und die über 80 Jahre alte, stromhungrige UKW-Technik ablösen zu konnen, müssten die seit Jahrzehnten gewohnten Radioprogramme weiterhin empfangbar sein. Rheinland-Pfalz stimme daher entsprechenden Überstrahlungswünschen aus benachbarten Ländern zu und setze sich dafür ein, dass die rheinland-pfälzischen Sender überall via DAB+ zu empfangen sind, wo sie zuvor über UKW empfangen werden konnten.
Thu, 19. Feb 2026
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