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Berlin/Brandenburg: Weitere DAB+-Ausschreibung für lokale Veranstalter im Herbst
In Berlin und Brandenburg ist im Herbst eine weitere Ausschreibung für das Digitalradio DAB+ geplant. Darüber berichtet das Magazin "Radioszene". Nachdem die Medienstalt Berlin-Brandenburg (mabb) zunächst vier landesweite Kapazitäten für den Privatfunk in neuen, regionalisierten Multiplexen ausgeschrieben hat, sollen in der nächsten Runde voraussichtlich jeweils drei regionale Kapazitäten vergeben werden.
Mit der am 3. März 2026 vom Medienrat beschlossenen Ausschreibung von DAB+ Übertragungskapazitäten beginnt ein mehrstufiger Transformationsprozess, der die bisherige Struktur grundlegend verändert und ab September 2028 in ein neues, regional differenziertes System überführt werden soll.
Kern der Reform sei die Einführung einer landesweiten Versorgung, unterteilt in sechs Regionen. Während Berlin als eigenständige, nicht weiter segmentierte Region fungiert, werde Brandenburg in fünf Versorgungsgebiete gegliedert. Damit reagiert die mabb auf strukturelle Defizite des bisherigen Systems, das zu grob (landesweit) und zu teuer für lokale Anbieter war.
Die bisherigen landesweiten Kapazitäten auf den Kanälen 10B (rbb) und 12D (private Anbieter in Brandenburg) sollen perspektivisch aufgegeben werden. Stattdessen entstünde ein Modell, das Regionalisierung technisch ermöglicht und regulatorisch absichert, hieß es. www.mabb.de
Wed, 25. Mar 2026
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