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  • ProSiebenSat.1 Group erhöht Gesamtjahresprognose für Umsatz und adjusted EBITDA
    Die ProSiebenSat.1 Group ist trotz anhaltender Einflüsse der COVID-19- Pandemie gut in das Geschäftsjahr 2021 gestartet: Im ersten Quartal 2021 erzielte der Konzern einen Umsatz von 938 Mio Euro und damit ein leichtes Plus von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr: 926 Mio Euro). Die fortschreitende Diversifizierung des Konzerns konnte in den ersten drei Monaten des Jahres die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Umsatzerlöse der Gruppe mehr als kompensieren, nachdem das Vorjahresquartal erst ab Mitte März 2020 von ersten COVID-19-Effekten geprägt war. Während im ersten Quartal 2021 die Werbeeinnahmen Pandemie-bedingt wie erwartet unter dem Vorjahr lagen, wuchsen unter anderem im Entertainment-Segment Programmproduktion und Programmvertrieb sowie das Distributionsgeschäft und im Commerce & Ventures-Segment Beteiligungen, die - wie beispielsweise der Online-Beauty-Anbieter Flaconi - in besonderem Maße von der Werbereichweite des Entertainment-Geschäfts profitieren. Zudem spielte das Dating-Segment mit der Integration des auch organisch stark wachsenden US-Online-Dating-Unternehmens The Meet Group eine entscheidende Rolle.

    Rainer Beaujean, Vorstandssprecher der ProSiebenSat.1 Media SE: "Wir sind mit unserem Start ins Jahr 2021 sehr zufrieden. Trotz des anhaltenden COVID-19-Lockdowns haben wir es geschafft, im ersten Quartal beim Umsatz zu wachsen und die Auswirkungen auf das adjusted EBITDA zu begrenzen - obwohl die Vorjahreswerte bis Mitte März 2020 überwiegend noch nicht von der Pandemie beeinflusst waren. Das ist eindeutig auf unsere zunehmende Diversifizierung zurückzuführen: Vor allem auch durch unsere guten Ergebnisse im Dating- sowie Commerce & Ventures-Bereich konnten wir die Pandemie-bedingten Rückgänge im Werbegeschäft zu großen Teilen kompensieren."

    Die ProSiebenSat.1 Group geht für das zweite Quartal 2021 trotz anhaltender Lockdown-Beschränkungen von einer deutlich positiveren Entwicklung als im Vorjahresquartal aus. Dabei rechnet der Konzern weiterhin für das zweite Quartal mit einer kräftigen Erholung der Werbeeinnahmen - auch bedingt durch die starke negative Beeinflussung im Vorjahresquartal in der Anfangsphase der COVID-19-Pandemie - sowie auch mit einer weiterhin positiven Entwicklung im Segment Entertainment außerhalb des Werbegeschäfts und in den Segmenten Dating sowie Commerce & Ventures.

    Da der Konzern davon ausgeht, dass sich dieser positive Trend fortsetzen wird, hat sich die ProSiebenSat.1 Group entschieden, ihre Zielbandbreiten für Umsatz und adjusted EBITDA im Gesamtjahr 2021 im Vergleich zu der am 4. März 2021 im Geschäftsbericht 2020 veröffentlichten Prognose anzuheben.

    Insgesamt strebt der Konzern im Gesamtjahr 2021 nun - ohne weitere Portfolioveränderungen - einen Umsatz in Höhe von 4,250 Mrd Euro (zuvor: 4,150 Mrd Euro) als unteres Ende der Zielbandbreite an sowie einen Umsatz von 4,450 Mrd Euro (zuvor: 4,350 Mrd Euro) als oberes Ende der Zielbandbreite nach einem währungs- und portfoliobereinigten Vorjahreswert von 4,055 Mrd Euro. Damit würde sich das Konzernumsatzwachstum im Geschäftsjahr 2021 in einer Bandbreite zwischen 5 Prozent und 10 Prozent (zuvor: 2 % und 7 %) im Vergleich zum Vorjahr bewegen. Die Bandbreite der Umsatzzielwerte hängt dabei weiterhin insbesondere von der Entwicklung der Werbeerlöse in der DACH-Region im Rahmen des weiteren Verlaufs der COVID-19-Pandemie ab. Für den unteren Wert der Umsatz-Zielbandbreite nimmt der Konzern unverändert eine Entwicklung der Werbeerlöse in der DACH-Region von minus 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an, für den oberen Wert der Umsatz-Zielbandbreite ist weiterhin ein Wachstum der Werbeerlöse in der DACH-Region von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugrunde gelegt.

    Basierend auf den oben genannten Umsatzannahmen erwartet ProSiebenSat.1 für das adjusted EBITDA der Gruppe im Gesamtjahr 2021 nun - ohne weitere Portfolioveränderungen - 750 Mio Euro als unteren Wert der Zielbandbreite (zuvor: 720 Mio Euro) sowie 800 Mio Euro als oberen Wert der Zielbandbreite (zuvor: 780 Mio Euro) nach einem währungs- und portfoliobereinigten Vorjahreswert von 708 Mio Euro. Die Kosten für Programminhalte sollen sich dabei im Gesamtjahr unverändert insgesamt auf etwa 1 Mrd Euro belaufen, wobei über die Hälfte auf lokale Inhalte entfallen wird und abhängig von der Werbemarktentwicklung in Höhe von rund 50 Mio Euro gesteuert werden kann. www.prosiebensat1.de


    Wed, 12. May 2021




 
   
 
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