• Reportage "SAT.1 investigativ": SAT.1 weist die Unterlassungsforderungen der Tönnies-Holding zurück
    Jetzt sollen wieder mal Juristen Kritiker zum Schweigen bringen: Trotz anders lautender Äußerungen aus dem Firmenumfeld kurz nach Ausstrahlung der Reportage "SAT.1 investigativ" am 14. Dezember 2021 über das Fleischimperium Tönnies in SAT.1 möchte das Unternehmen die weitere Ausstrahlung der Reportage jetzt doch mit juristischen Mitteln verhindern. SAT.1 wurde deshalb in einem 28 Seiten langen Schreiben aufgefordert, zentrale Punkte seiner Reportage nicht mehr auszustrahlen. Dagegen wehrt sich SAT.1 - und gibt die geforderte Unterlassungserklärung nicht ab.

    Schon während der Dreharbeiten zur Reportage "SAT.1 investigativ" ließ das Fleischimperium Tönnies seine Anwälte mit rechtlichen Schritten drohen, anstatt auf die simple Frage der Reporter:innen zu antworten: Wie viele Menschen im Tönnies-Werk sind zum Mindestlohn beschäftigt?

    SAT.1-Chefredakteurin Juliane Eßling: "Mit der Investigativ-Reportage über die Zustände von Wohnungen und unvorstellbare Arbeitsbedingungen in und um das Fleischimperium Tönnies haben wir offensichtlich einen Nerv getroffen. Wir lassen uns juristisch nicht einschüchtern. Unser SAT.1 Reporter:innen-Team recherchiert nach einigen neuen Hinweisen auf Missstände im Umgang mit Arbeiter:innen weiter."

    SAT.1-Sprecher Christoph Körfer: "Wir haben nach der Reportage so viele Anrufe von Menschen bekommen, die unter dem System Tönnies leiden, dass es eine gesellschaftliche Verpflichtung ist, diese Reportage weiter jedem zugänglich zu machen, der sich für das Unternehmen Tönnies und seine Machenschaften interessiert. Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel ausschöpfen und sehen einer juristischen Klärung des Sachverhalts durch ein ordentliches Gericht sehr gelassen entgegen." www.sat1.de


    Fri, 14. Jan 2022




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