• Gemeinsames "Wahlstudio" von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur
    Es ist der politisch wichtigste Abend des Jahres und eine historische Zäsur. Am 26. September wählen die Bürger einen neuen Bundestag und entscheiden darüber, wer das Erbe von Angela Merkel antreten soll. Darüber hinaus wählen die Menschen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zwei Landtage. Die Programme von Deutschlandradio berichten über die Wahlen ausführlich und in vielfältigen Formaten. Erstmals fassen Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur ihr Angebot am Wahlabend in einer gemeinsamen Sendung zusammen.

    „Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur – Das Wahlstudio“ sendet am 26. September durchgehend von 17.50 Uhr bis Mitternacht. Das Sonderformat präsentiert kontinuierlich aktuelle Analysen, Schalten, Gespräche und Berichte. Die Zuhörerinnen und Nutzer des nationalen Rundfunks können über mehr als sechs Stunden ein umfassendes, vielschichtiges Informationsangebot zu den verschiedenen Wahlen im Land hören, sowohl im Deutschlandfunk als auch in Deutschlandfunk Kultur.

    „Das Wahlstudio“ sendet am Wahlabend abwechselnd aus den Funkhäusern in Köln und Berlin. Moderator Friedbert Meurer widmet sich ab 17.50 Uhr den aktuellen Ergebnissen sowie den ersten Hochrechnungen. Korrespondentinnen und Reporter berichten aus Parteizentralen, aus dem Wahlstudio von infratest dimap und von den Landtagswahlen aus Schwerin und Berlin. Der Politikwissenschaftler Professor Christoph Bieber von der Universität Duisburg-Essen und Deutschlandfunk-Chefredakteurin Birgit Wentzien analysieren den Wahlausgang. Ab 20.00 Uhr moderiert Korbinian Frenzel weiter aus Berlin und wertet das Geschehen im Gespräch mit Kulturschaffenden und Publizistinnen aus. Zu Gast sind unter anderem die Schriftstellerin Nora Bossong, Thorsten Faas, Parteienforscher der FU Berlin, und Welt 24-Chefredakteur Ulf Poschardt. Ab 23.00 Uhr blickt Friedbert Meurer von Köln aus noch einmal auf die wichtigsten Zahlen, Stimmen und Analysen des Wahlabends.

    Im Deutschlandfunk-Programm wird das Sonderformat auch am darauffolgenden Morgen, dem 27. September, fortgesetzt. Nach den „Informationen am Morgen“ mit Jasper Barenberg und Interviews mit den Spitzen der Parteien schließt sich das „Wahlstudio“ von 9.10 bis 12.00 Uhr an. Tobias Armbrüster informiert weiter über die Reaktionen am Tag danach und bindet Berichte aus den Fachredaktionen Europa, Umwelt und Religion ein. Zwischen 10 und 12 Uhr können Hörerinnen und Hörer anrufen und ihre Fragen an die Gäste im Studio stellen.

    Bereits jetzt können sich Hörer über das Online-Portal www.deutschlandfunk.de/bundestagswahl über die Wahl zum Bundestag umfassend informieren. Hintergrundberichte, Analysen von Parteiprogrammen, aktuelle Umfragen und Interviews zum Thema sind dort gebündelt abrufbar.

    Hier finden sich auch Beiträge in Einfacher Sprache. Unter dem Titel „Die Bundestagswahl einfach erklärt“ bietet ein Liveblog das bisher umfassendste barrierefreie und tagesaktuelle Informationsangebot zur Bundestagswahl. Am 26. September wird dort die Nachrichtenredaktion kontinuierlich über die Neuigkeiten des Wahlabends in Einfacher Sprache bloggen.

    Wahlthemen aus der Perspektive von jungen Menschen betrachtet die Video-Serie „Ich würde nie….“ von Deutschlandfunk Nova: Moderatorin Rahel Klein interviewt dafür die Spitzenpolitiker großer Parteien vor einem Späti. Die sechsteilige Serie findet sich ebenfalls auf dem Online-Portal und ist zudem in der ARD-Mediathek abrufbar.

    Mobile Nutzerinnen und Nutzer finden die Beiträge zur Bundestagswahl und den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern thematisch gebündelt in der Dlf Audiothek App.


    Mon, 13. Sep 2021




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